Bisher dachten wir, unsere herbstlichen Spieleabende sind bereits legendär, mit Mafia zocken bis in die Nacht. Doch nun haben wir uns mit einem Spieleabend der besonderen Art selbst übertroffen!
An einem wechselhaften, kühlen Freitagvormittag starteten unsere Berliner den Weg nach Dresden – ins Tal der Ahnungslosen. Und diesmal hatten wirklich fast alle (bis auf mich natürlich) keine Ahnung, was uns erwarten sollte. Die Ankündigungsmail verriet nur, dass wir 3 Stunden (!) irgendwelche Spiele spielen…
Und so war es dann tatsächlich auch – und nicht nur 3 Stunden, sondern 4 Stunden. Wir trafen uns alle auf dem Weißen Hirsch in Dresden an der „Hall of Game“ (https://hallofgame.de – ist seeeeeehr zu empfehlen!!!). Nach einem blauen Begrüßungsgetränk wurden wir nach Zufallsprinzip in 6 Teams eingeteilt. Und schon konnten die Spiele beginnen!
Auf 2 Etagen wogen, schätzen, fieberten, fühlten, rollten, klickerten, schoben und schossen wir uns auf Leben und Tod um Kopf und Kragen. Einige von uns zeigten bisher unerkannte Talente (Isabel kann also gut mit Stäbchen stapeln), bisher ungenutzte Fähigkeiten (Dorit hat eine Begabung zum Wiegen) und bisher ungezeigten Ehrgeiz („na klar gewinnen wir auf jeden Fall“). Es war eine große Freude, die wechselnden Aufgaben im Team schnellstmöglich oder bestmöglich zu lösen. Für jeden war etwas dabei: gutes Schätzvermögen, Geschicklichkeit, Sportlichkeit und sogar Umgang mit der „Nerf“ waren gefragt. Und zum Abschluss hatte unser Teamleiter Lukas gemeinsam mit mir ein SKS-Quizz ausgearbeitet, in dem wir einige Events und Fakten der letzten 12 Jahre auf den Prüfstand stellten. Die Siegerehrung wurde natürlich ausgiebig gefeiert und jeder bekam eine SKS-Medaille. Nach 4 Stunden hatten wir wirklich Hunger und genossen das bereitstehende 3-Gänge-Menü.
Anschließend traf sich der extrovertierte Teil unserer Truppe nach einer kurzen Pause zum Frischmachen im „Downtown“ in Dresden. Die Partynacht wurde mit einer SKS-Eistorte eingeleitet – Tobi, herzlichen Dank nochmal. Und dann gab es kein Halten mehr: die Tanzfläche war eröffnet. Als die letzten von uns so 4:30 Uhr den Heimweg antraten, schlief ich schließlich froh resümierend endlich ein.
Elisabeth